Willi Rauch
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Orientierung geben zu etwas, das man selbst nicht entschieden hat.

Und dabei schlecht sagen können, dass man es auch nicht weiß. Genau da fange ich an.

Die Zwickmühle

Die Frage, die niemand laut stellt.

„Wie führe ich Menschen durch etwas, das ich selbst noch nicht vollständig verstehe?"

Die Rolle verlangt eine Antwort. Wer zugibt, keine zu haben, wirkt schwach. Wer so tut, als hätte er eine, klingt bestimmter als er ist, und das merken die Leute. Also sagt man wenig und hofft, dass sich das legt.

Dazu kommt der Messfehler, den fast niemand auf dem Schirm hat: Sobald Sie messen, wie viel die KI benutzt wird, verändert die Messung das Verhalten. Die Leute benutzen das Werkzeug dann für die Statistik, nicht für die Arbeit. Sie bekommen gute Zahlen und wissen trotzdem nicht mehr als vorher.

Das klingt weich. Es ist das Schwierigste, was Führung gerade verlangt.

Eine Frau steht am Fenster eines Büros und blickt hinaus, Bild mit KI erstellt
Wie ich arbeite

Führen, wenn die Lage unklar ist.

Ich bin der Ort, an dem Sie sagen dürfen, dass Sie es nicht wissen. Das geht bei Ihrem Team nicht und bei Ihrem Chef auch nicht.

Wir arbeiten daran, wie Sie kommunizieren, solange Sie selbst keine Antwort haben. Verlässlichkeit über das Verfahren lässt sich geben, ohne die Zukunft zu kennen: Sagen Sie, was Sie wissen, und benennen Sie, was offen ist.

Ich frage nach Dingen, die Ihnen sonst niemand stellt. Was würden Ihre Leute antworten, wenn ich sie frage, was Sie selbst von der Sache halten? Wovon halten Sie Ihr Team gerade fern, indem Sie nichts sagen? Was müsste passieren, damit Sie sagen: Jetzt weiß ich genug?

Und eine Frage stelle ich zweimal, am Anfang und am Ende: Auf einer Skala von eins bis zehn, wie handlungsfähig fühlen Sie sich in dieser Sache? Der Abstand zwischen den beiden Zahlen ist das Einzige, was sich hier ehrlich messen lässt.

Ein Führungskräftetraining ist das hier nicht. Ein Kommunikationsseminar auch nicht, und Tool-Beratung schon gar nicht. Ein Trainer würde Ihnen zeigen, wie man Veränderungskommunikation macht. Ich arbeite an Ihrer konkreten Lage. Und wenn oben längst entschieden ist und Sie das nur noch verkaufen sollen, bin ich der Falsche. Dafür braucht es keinen Coach.

Situationscheck

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Druck von oben und Widerstand von unten gleichzeitig aushalten
Unsicherheit darüber, wie offen Sie mit dem Team über KI sprechen sollen
Das Gefühl, selbst nicht schnell genug beim Thema KI zu sein
Schwierigkeit, die eigene Haltung zu KI klar zu formulieren
Ihr Team nickt im Meeting und macht danach weiter wie vorher
Vorgehen

Was passiert, wenn wir anfangen

Das kostenlose Erstgespräch steht davor. Es klärt nur, ob es passt.

Auftrag klären, und zwar mit beiden Seiten

Was wollen Sie? Und was will das Unternehmen, wenn es zahlt? Wenn beides auseinandergeht, ist das der erste Punkt, über den wir reden. Was zurückgemeldet wird, legen wir vorher fest.

Ziel festlegen

Woran würden Sie merken, dass es sich gelohnt hat? So konkret, dass Sie es in vier Monaten wiedererkennen.

Die Sitzungen

Vier bis sechs, je 90 Minuten, im Rhythmus der passt. Online oder in München.

Transfer in den Alltag

Was Sie ab Montag anders machen. Nicht als Vorsatz, sondern als konkreter nächster Zug.

Messung

Dieselbe Skalenfrage wie am Anfang. Das ist eine Selbstauskunft und keine Kennzahl, aber es ist die ehrlichste, die es hier gibt.

Häufige Fragen

FAQ

Erfährt mein Unternehmen, worüber wir reden?

Nein. Wenn Ihr Unternehmen zahlt, klären wir vorher, was zurückgemeldet wird, und das ist der Stand der Zusammenarbeit, nicht der Inhalt der Gespräche. Ohne diese Trennung wäre Coaching für Sie wertlos.

Was kostet eine Zusammenarbeit?

290 € pro Sitzung (90 Min.), wenn Ihr Unternehmen Auftraggeber ist. 250 € pro Sitzung, wenn Sie privat zahlen. Vier bis sechs Sitzungen sind der übliche Rahmen. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus.

Unternehmensbudget oder privat?

Beides geht. Wenn Sie es privat zahlen, sind Sie mein einziger Auftraggeber und niemand sonst redet mit. Wenn das Unternehmen zahlt, klären wir die Rollen im ersten Schritt.

Was ist der Unterschied zu einem Führungskräfte-Training?

Ein Training vermittelt Methoden, die für viele Situationen passen. Hier geht es um Ihre Situation, mit Ihren Leuten und Ihren Zwängen. Beides hat seinen Platz. Wenn Sie eine Methode suchen, ist ein Training das Günstigere.

Ist das sinnvoll, wenn die KI-Einführung noch am Anfang steht?

Gerade dann. Wer früh an der eigenen Haltung arbeitet, gestaltet den Wandel, statt später auf Widerstand zu reagieren, der sich schon festgesetzt hat.

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